Bloggen ist für mich ein heikles Thema bezüglich meiner Vergangenheit, vor allem bezüglich der Motive aus denen ich damals gebloggt habe.  Allerdings mache ich es diesmal nicht, um in einem bestimmten Licht vor anderen zu stehen, andere zu beeindrucken oder zu beeinflussen, und schon gar nicht, um es als manipulatives Instrument an mich und meine Außenwelt zu benutzen.

Ich mache es um eine Art digitales Tagebuch zu besitzen, damit ich später sagen kann, das waren meine Gedankengänge, das war ich, das bin ich, und das werde ich sein. Ich will meine Gedanken strukturiert wiedergeben können, so dass sie nicht verloren gehen, und ich vor allem ein Ventil habe, dass ich aufdrehen kann, wenn mich bestimmte Dinge und Themen gerade intensiv beschäftigen.

Aber vor allem will ich meine persönliche Entwicklung auch in der Zukunft verfolgen können, um auf etwas stolz zu sein, zu wissen dass ich alleine im Leben klar komme, dass ich mich nicht von Gesellschaft und Außenwelt isolieren will, mich aber vor allem nicht determinieren lassen will. Ich bin frei, unabhängig und ungebunden, mit einer gesunden Mischung aus Rationalität und pragmatischem und logischem Denken. Das sind die Punkte über die ich mich definiere, aus denen ich mein komplettes Selbstbewusstsein und vor allem meine heißgeliebte Handlungsfreiheit beziehe.

Nie wieder werde ich fremde Mächte und vor allem nicht Emotionen mein Leben kontrollieren lassen, und somit eine Marionette der Rahmenbedingungen werden, die in dieser Welt herrschen.

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