Meiner Meinung nach leben wir in der heutigen, modernen Zeit in einem Zeitalter der Worte, der Rhetorik und der Eloquenz. Umso besser man mit Worten umgehen kann, desto geschickter schlängelt man sich durchs Leben, desto einfacher fällt es einem sich vor Leuten zu rechtfertigen oder sich mit ihnen zu verstehen, aber auch sie auf die eigene Seite zu ziehen, sie zu manipulieren oder gar zu verletzen. Wir leben in einem Zeitalter der Politik, allerdings ist dieses vermutlich mehr Schein als Sein. Die Leute schätzen sich glücklich, dass sie so viele „Freiheiten“ haben, und in einer „volkssouveränen“ und „guten“ Welt leben. Zumindest die meisten. Dabei ist der Großteil, von dem, in dem wir heute leben, nichts weiter als Manipulation von oben. Die Leute schauen Fernsehen, gucken Werbung, definieren sich über Mode und andere Konsumgüter und lassen sich diese Motive von der breiten Masse, der „Gesellschaft“,  vorgeben, woraus resultiert, dass sich jeder einzelne Mensch sich immer mehr davon abhängig macht, was andere über ihn denken, und sich somit in seinem Handeln „von der Gesellschaft abhängig macht“. Was bringt einem Facebook, das Internet, dauerhafte Erreichbarkeit über Handys, Fernsehen, Computer spielen? Ist es wirklich, dass was wir wollen, über das wir uns frei und wohl fühlen, oder sind es nicht mehr als Produkte die uns großkapitalistische Unternehmer vor die Füße geworfen haben, um uns davon abhängig zu machen, und sie daraus finanziell profitieren können? In meinen Augen ist es nicht mehr als sinnlose Ablenkung und Abstumpfung des eigenen Geistes. 19/20 Menschen würden mir sagen, dass sie das machen, um mal abzuschalten, Spaß zu haben oder mal was anderes zu machen. Aber muss man wirklich abschalten, bzw. kann man nicht abschalten und dabei etwas produktives machen? Sich mit sich selbst beschäftigen, mal ein Buch lesen oder einfach nur im Sonnenschein auf der Terasse sitzen und einfach nur sein? Meiner Meinung nach sind es nichtsnützige Abhängigkeiten, die einem weder einen tieferen Sinn im Leben geben, noch einen in irgendeiner Form weiterentwickeln. Es ist Zeit, die man investiert, ohne überhaupt irgendeinen Nutzen jeglicher Art davonzutragen.

Das 0815-Leben der meisten Menschen, die unkritisch sind und sich treiben lassen, ist nicht mehr als ein Puppenspiel des Kapitalismus, der unsere Welt mehr und mehr zerstört. weil wenige, einelne Individuen kurzsichtig und Zukunftsunbewusst denken, mit der eigenen Gier und Gewinnmaximierung im Vordergrund.
Unternehmer A ist zu einen Großteil für die Abholzung des Regenwalds verantwortlich, weil er daraus jede Menge Geld, Profit zieht, was im Prinzip auch nichts anderes ist als eine Währungsform, die die Menschen selbst erfunden haben, und vernichtet somit Natur, Leben und Klima. In 100 Jahren wird diese Person definitiv Tod sein. Was bringt es ihr also, dass sie in ihrem Leben so viel Geld hatte? Sie wird später keinen Nutzen mehr davon ziehen, die Welt an sich jedoch auf sehr, sehr lange Zeit gemeißelt, gebrandmarkt und vergewaltigt sein.

Alles ist von Geld abhängig, weil es in den Augen der meisten Menschen das ist, womit man am meisten erreichen kann, sich den größtmöglichen Luxus gönnen kann, und die größtmögliche Macht ausüben kann. Somit ist der Mensch in seinen Grundzügen egoistisch und gierig, vor allem wenn er die Möglichkeit besitzt, die oben aufgezählten Faktoren zu erreichen. Also wirkt sich das nicht nur auf die breite Masse aus, sondern vor allem auf politische und wirtschaftliche Drahtzieher, sogar auf die Medien. Alles von dem wir denken, dass es so ist, wie es wirklich ist, resultiert aus Informationen, die von oben durchgegeben werden, allerdings nicht aus Informationen, die uns von oben verschwiegen werden. Somit wissen wir nicht mal, was von dem, was uns gesagt wird, wirklich wahr ist, und wo der Autor/der Sprecher eigensinnige Ziele und Intentionen verfolgt, und somit die breite Masse gezielt nach seinen eigenen Wünschen und Ermessen manipuliert und in eine Richtung lenkt, in der er sie haben will.

Dies alles bestärkt mich in meinem Verlangen, stets ich selbst zu bleiben, mich von deterministischen Leitmotiven die uns die Gesellschaft vorgibt zu trennen, und stets unmanipuliert und frei zu bleiben.

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